Intuitives Essen

Finde den Weg zurück zur Natur Deines Körpers.

Was ist Intuitives Essen?

Das Intuitive Essen ist keine Diät und folgt keinem genauen Plan. Es ist ein Prozess, mit dem Menschen wieder zu einem gesunden, natürlichen Essverhalten zurückfinden sollen. Die Beziehung zwischen Körper und Geist, zwischen dem was wir denken und fühlen soll wieder harmonisiert werden. Wir gehen dabei davon aus, dass wir Menschen als intuitive Esser auf die Welt kommen und eine natürliche Weisheit in uns tragen. Der Körper kommuniziert mit uns was ihm gut tut und was nicht. Wir sind die Experten für uns selbst, nur wir können fühlen ob etwas richtig oder falsch ist für uns. Mit dem Intuitiven Essen finden wir zur Erfüllung unserer wahren Bedürfnissen zurück und können klar zwischen körperlichen und seelischen/psychischen Belangen unterscheiden. 

Die 10 Prinzipien des Intuitiven Essens

Das Intuitive Essen besteht aus 10 Prinzipien, die ich hier in Kürze vorstellen möchte. Jedes Einzelne ist sehr komplex und bedarf Aufmerksamkeit und Zeit. Im Gegensatz zu vielen anderen Dingen die wir lernen wollen, wie eine Sprache, geht es beim Intuitiven Essen mehr um das „ver-lernen“. Es geht darum sich von unnützen, schädigenden, essgestörten oder einfach falsch verstandenen Glaubenssätzen und Systemen zu verabschieden und neue, liebevolle, fürsorgliche und mitfühlende Verhaltens- und Denkweisen zu entwickeln.

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1. Verbanne die Diät-Mentalität aus deinem Leben: 
 Wir vernichten alle Diät-Bücher, Zeitungs- und Blog-Artikel, die uns die falsche Hoffnung machen, dass es einfach und schnell möglich ist, Gewicht zu verlieren und langfristig zu halten. Wir werden ärgerlich, dass wir uns so lange haben belügen und ausnutzen lassen. Unser Geld, unsere Zeit und vor allem unsere Kraft auf eine Sache konzentriert haben, die biologisch nicht möglich ist und der menschlichen Natur widerspricht. Darauf, dass wir uns immer wieder das Gefühl haben geben lassen, es einfach nicht richtig zu machen. Erst, wenn Du entschlossen bist, nicht mehr nach der nächsten Diät zu suchen und bereit bist, einen neuen Weg zu gehen, bist Du startklar um das Intuitive Essen zu erlernen. 2. Honoriere Deinen Hunger: 
 Versorge Deinen Körper ausreichend mit Energie und Nährstoffen. Dazugehören genügend Kalorien und Kohlenhydrate. Solltest du immer noch denken, du könntest die Kalorien zählen und einsparen, kann das zu vermehrtem Über-Essen führen. Wenn Du den Hunger-Punkt überschritten hast, und exzessiv essen willst, gibt es oft kein Halten mehr und der Vorsatz moderat oder achtsam zu essen geht den Bach runter. Bevor Du anfangen kannst, wahrzunehmen was ist, hast Du schon alles verputzt. Es geht bei diesem Schritt darum den Hunger zu feiern. Ihn ernst zu nehmen und ihm nachzukommen. Wir honorieren den Hunger, er ist ein Zeichen, das unser Überleben sichert. 3. Schließe Frieden mit dem Essen, rufe Waffenstillstand aus. Gib Dir selbst die bedingungslose Erlaubnis zu essen. Wenn Du Dir bestimmte Lebensmittel untersagst, kann es dazu führen, dass Du sie ganz besonders dringend haben willst und große Gelüste danach verspürst. Das kann zu unkontrolliertem Essen und Binge-Eating Anfällen führen. Und wenn Du dann die verbotenen Lebensmittel doch isst, weil Du sie Dir nicht für immer verbieten kannst, wirst Du nach dem Verzehr von Schuldgefühlen und Scham übermannt. 
Wenn Du Dir alles erlaubst, nimmt die Sexiness der verbotenen Dinge deutlich ab und Du lernst Deinen Körper entscheiden zu lassen ob er es will oder nicht. 
 4. Fordere die Food-Polizei heraus: Wir alle kennen die laute Stimme in unserem Kopf, die uns sagt „das ist viel zu fett, das solltest Du nicht essen“ oder „viel zu viele Kalorien, lass das sein“. Das ist die Food-Polizei, die uns permanent mit unseren erlernten Diätweisheiten beglückt. Sie kommt mit Sätzen wie „hast Du mal in den Spiegel gesehen“ oder „was denkst Du, wer Du bist“, „das kannst Du Dir wirklich nicht erlauben, bei Deiner Figur“ usw. Sie provoziert schlechte Gefühle und Hoffnungslosigkeit. Wenn wir der Food-Polizei ein STOP geben, in der Erkenntnis, dass die Stimme uns ursprünglich schützen wollte, haben wir einen wichtigen Schritt ins intuitive Essen vollzogen. 5. Respektiere Deine Sättigung: Respektiere die Signale Deines Körpers. So wie der Hunger wichtig ist, so ist auch die Sättigung bedeutungsvoll. Sie sagt uns, dass der Körper nun genug hat und erst einmal Zeit und Kraft benötigt für die Verarbeitung der Speisen. Um zu bemerken, wann Du satt bist, mache ab und zu eine Pause beim Essen. Leg das Besteck kurz zur Seite und frage Dich, ob das Essen noch schmeckt oder ob Du genug hattest. Du wirst sehen, wenn es keine verbote, keine Mengenbegrenzungen mehr gibt und die Angst vor dem Hunger gehen kann, dann ist es einfacher, aufzuhören mit dem Essen, auch wenn es köstlich ist. 6. Erlebe den Genuss: 
 In einigen Kulturen, wie der Japanischen, ist Genuss ein Teil der gesundheitlichen Vorsorge. Sie gehen davon aus, dass wenn uns etwas besonders schmeckt, es auch gut für uns ist. In unserem Diät-Wahn haben wir oft den Bezug zum Genuss der Speisen, zur Freude die uns das Essen beschert verloren. Schon immer waren Essen und die Freuden des Lebens eng verbunden. Wenn Du die Erfahrung machst köstliches Essen, in harmonischer und liebevoller Umgebung zu Dir zu nehmen, wirst Du erleben wie viel Befriedigung und Sättigung mehrerer Bedürfnisse und des Hungers es mit sich bringt. Wenn Du diese Erfahrung für Dich kultivierst, wirst Du sehen, dass Du in Zukunft oft weniger Essen brauchen wirst als zuvor. 7. Honoriere Deine Gefühle, ohne Essen zu benutzen:
 Wir müssen neue Wege finden, um unsere Probleme zu lösen. Uns zu trösten, zu pflegen, abzulenken und uns zu belohnen ohne Nahrung zu verwenden. Angst, Einsamkeit, Langeweile und Wut sind Emotionen, die wir alle im Laufe unseres Lebens erleben. Jede Emotion hat ihren eigenen Auslöser und jede hat ihre eigene Beschwichtigung. Essen wird keines dieser Gefühle verschwinden lassen. Es bietet kurzfristig Trost, lenkt von den Schmerzen ab oder betäubt Dich, bis zur Übelkeit. Aber Essen wird das Problem nicht lösen. Wenn überhaupt, dann wird das Essen gegen einen emotionalen Hunger auf lange Sicht nur dazu führen, dass Du Dich schlechter fühlen wirst. Letztendlich müssen wir uns zur Quelle der Emotionen begeben und uns mit dem Unbehagen des Überessens auseinandersetzen. 8. Respektiere deinen Körper: Respektiere deinen Körper. Akzeptiere deinen genetischen Bauplan. Genauso wie ein Mensch mit Schuhgröße 38 nicht die Vorstellung hat, sich in eine Größe 36 zu zwängen, ist es ebenso sinnlos und unbequem, die gleiche Erwartung an die Figur zu haben. Aber vor allem solltest Du Deinen Körper respektieren, damit Du Dich besser fühlen kannst, so wie Du bist. Es ist schwer, die Diät-Mentalität abzulehnen, wenn man sich mit unrealistischen Vorstellungen quält und sich zu kritisch über seine Körperform äußert. 9. Beweg Dich und nimm den Unterschied wahr:
 Bewegung – macht den Unterschied. Vergiss militanten Sport. Werde einfach aktiv und fühle den Unterschied. Konzentriere dich darauf, wie es sich anfühlt, deinen Körper zu bewegen, statt auf den kalorienverbrennenden Effekt des Trainings. Wenn du dich darauf konzentrierst, wie du dich nach der Bewegung fühlst, dass Du voller Energie bist. Kann das den Unterschied ausmachen, ob du dich für einen zügigen Morgenspaziergang aus dem Bett rollst oder den Schlummeralarm drückst. Wenn beim Aufwachen Dein einziges Ziel ist, Gewicht zu verlieren, ist das in diesem Moment meist kein Motivationsfaktor. 10 Honoriere Deine Gesundheit: Honoriere Deinen Hunger. Triff Entscheidungen bei der Auswahl Deines Essens, die Deiner Gesundheit und Deinen Geschmacksnerven guttun und Dir gleichzeitig gut bekommen. Bedenke immer, dass es keine perfekte Ernährung gibt, die Dir ewiges Wohlbefinden verspricht. Du wirst kein Nährstoff-Defizit bekommen oder gleich zunehmen nur, weil Du mal zu Mc D gehst. Es geht darum, was Du permanent isst. Ob Du Dich gut mit Nährstoffen versorgst oder wahllos isst, was es an der Straße zu kaufen gibt. Denke immer daran es geht um die Entwicklung, niemand kann alles perfekt, bevor sie angefangen hat zu üben und zu lernen. Intuitives Essen hat NICHTS mit Perfektion zu tun, sondern mit dem Prozess immer besser und besser für sich selbst zu sorgen. Es geht um Dein Gefühl, Deine Wahrnehmung und Deinen Körper und DU bist die Expertin dafür. Niemand sonst, auch ich nicht.

Dein Body Image ist entscheidend

Dein Body Image ist das, was Du selbst über Dich denskt.
Das was Du im Spiegel siehst.
Es ist Dein Selbstbild, dass unabhängig davon ist, was andere in Dir sehen.

Wenn wir uns zusammen tun…

Es ist manchmal unfassbar, was wir erreichen können, wenn wir aus einem Problem eine ganze Bewegung machen können.
Wir Bellies verbinden uns z.B. auf FB und lernen von – und miteinander.

Essen ist Genuss

Wir erobern uns den Genuss des Essens zurück, denn es hat einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Wir haben es verdient, gut zu essen und zu genießen.
Ohne Wenn und Aber.

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