Staffel 2 Episode 3: Schlanksein als Statussymbol

Dem Status schlank zu sein. 

Es gibt eine Menge Dinge, die sichern unser Ansehen dazu gehört Geld, gutes Aussehen, Bildung, Hautfarbe. In den letzten Jahren sind Worte wie weißes Privilege oder White Supremacy (Vormachtstellung) dazu gekommen. 

Statussymbole sind Rangsymbole, sie sollen zeigen, wer man ist. Sie sollen dokumentieren welche Position wir in der Gesellschaft einnehmen und das wollen nicht nur die Eliten wie der Adel, sondern alle quer durch die Schichten. Sind die einen Stolz darauf, Sektkorken knallen zu lassen, sind andere erst zufrieden, wenn sie die neuste Hermes Tasche mit Champagner begießen. Die Idee ist immer die gleiche: wir wollen wer sein und unseren Wert von Außen anerkennen lassen. 

Gerade bei Körpern und das Aussehen geht es heute nicht mehr nur um schön oder nicht schön (das liegt eh im Auge des Betrachters), es geht um Status „wer ist die Dünnste, wer hatte die aufwendigste Gesichtsbehandlung“? Selbst bei Schönheitsoperationen geht es nicht, darum jung auszusehen, sondern darum „reich“ auszusehen wissen Experten zu berichten.

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Staffel 2 Episode 3: Kreiere Deine sicheren inneren Ort - eine Meditation

In der Hypnose und er Meditation wird gerne mit dem sicheren inneren Ort gearbeitet. Einen Ort in uns, den wir für uns erschaffen, an dem wir zur Ruhe kommen können in einer hektischen und vielleicht auch manchmal für uns bedrohlich erscheinenden Welt.
Viel Spaß dabei diesen Ort zu kreieren und für Dich zu Oase zu gestalten.

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Staffel 2 Episode 2: Meine Diät - meine Mutter - mein Frauenbild

Meine Diät – meine Mutter – mein Frauenbild

Vorneweg ich bin Feministin und im tiefsten Herzen fühle ich mich mit Frauen sehr verbunden. Es liegt mir nichts fernen als Frauen zu beschuldigen – ganz im Gegenteil. Trotzdem ist es mir ein Anliegen hier über Frauen, Mütter und Diäten zu sprechen, denn unsere Mütter beeinflussen unser Essverhalten und unseren Glauben wie es ist Frau zu sein sehr stark. Ich kenne und erlebe viele Frauen die wirklich Schwierigkeiten mit ihren Müttern haben, da die Weltbilder der Generationen oft nicht mehr so zueinander passen und es meiner Meinung nach an der Zeit ist, dass wir uns als Gesellschaft und somit auch als Mütter und Frauen, Schwestern und Freundinnen verändern.

Einzelnen Bereiche die ich persönlich wichtig finde, über die wir nachdenken sollten, wenn es um die Bereiche des Frau seins, weiblicher Körper etc. geht:

  1. 96 % aller Frauen, weltweit finden sich selbst nicht ausreichend attraktiv. Der Großteil dieser Frauen denkt immer wieder über Diäten nach. Es ist also eine sehr sehr große Seltenheit, wenn Frauen mit sich selbst zufrieden sind und sich gut finden und feiern.

    Was macht das mit unseren Kindern? Gibt es eine Sondererlaubnis um sich als Frau selbst zu lieben und zufrieden mit sich zu sein? Neben Werbung und Medien haben unsere Mütter den größten Einfluss auf unser Bild von Frauen. Frag Dich also an dieser Stelle:

  2. Wie hat meine Mutter über ihren Körper geredet? War sie immer zufrieden mit sich? Hat sie ständig auf Diät gelebt? Über ihre zu kleinen oder zu großen Brüste lamentiert? Fand sie sich selbst attraktiv oder her unscheinbar?

  3. Wie hat sie über andere Frauen gesprochen? Über attraktive, sexy Frauen, über rundliche, ältere Frauen?

  4. Was ist/war das absolute No-Go-Bild Deiner Mutter gewesen? Erinnerst Du Dich an Sprüche von Ihr? Hinten Lyzeum vorne Museum? Die hat ja einen A… wie ein Brauereipferd, muss die nun unbedingt das ärmellode Shirt tragen?

  5. Wie wäre Deine Welt heute, wenn es anders gewesen wäre, wenn deine Mutter sich selbst geliebt hätte? Wenn sie mit anderen Frauen in Liebe und Anerkennung verbunden gewesen wäre?

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Staffel 2 Episode 1: Interview mit Shivaprya von Selbstliebe2go über Selbstliebe, Spiritualität und Körperliebe

Du möchtest lernen Dich selbst mehr zu lieben? Toll, eine gute Entscheidung. Es gibt allerdings viele unterschiedliche Arten dies zu tun und zu lernen. Hier hörst Du den Weg von Shivaprya, einer Yoga und Ayurveda Therapeutin.
Auch sie ist aus dem essgestörten Verhalten in die Selbstliebe gewechselt und erzählt uns davon.

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Episode 12: Schattenarbeit und Intuitives Essen

In jedem von uns ist ein Goldschatz vergraben. Diese goldene Essenz ist unser Geist, rein und herrlich, offen und strahlend. Aber dieses Gold ist unter einer harten Kruste verborgen. Sie stammt von unserer Angst: Es ist unsere soziale Maske, das Gesicht, das wir der Welt zeigen. Wenn wir den Schatten ans Licht bringen, wird unsere Maske sichtbar. Sie müssen diese Maske mit Liebe und Mitgefühl anschauen, denn es ist wichtig zu verstehen, was Sie dahinter verbergen. 

Dazu will ich die Geschichte vom goldenen Buddha erzählen. Ein Kloster in Thailand zog an einen neuen Ort, und eine Gruppe von Mönchen hatte die Aufgabe, die riesige Buddhastatue aus Ton zu transportieren. Mitten im Umzug fiel einem der Mönche ein Sprung in der Statue auf. Aus Sorge, dass sie den Buddha noch mehr beschädigen könnten, entschlossen sich die Mönche, einen Tag lang zu warten. Als die Nacht hereingebrochen war, ging einer der Mönche, um nach der gewaltigen Statue zu schauen. Er leuchtete mit der Taschenlampe über den ganzen Buddha. Als er den Sprung sah, bemerkte er eine Reflexion. Getrieben von Neugier, holte der Mönch Hammer und Meißel und schlug Stück für Stück von dem tönernen Buddha ab. Der Buddha begann mehr und mehr zu strahlen. Nach stundenlanger Arbeit schaute der Mönch auf und sah zu seinem Erstaunen, dass vor ihm ein riesiger Buddha aus reinem Gold stand. Viele Historiker glauben, dass die Buddhastatue in früheren Jahrhunderten von thailändischen Mönchen vor einem Angriff der burmesischen Armee mit einer Tonschicht bedeckt worden war. Sie wollten so verhindern, dass er gestohlen wurde. Bei dem Angriff wurden alle Mönche getötet, so dass der große Schatz erst 1957 bei dem Umzug entdeckt wurde. 

So wie den Buddha schützt uns die äußere Schale vor der Welt. Unser wirklicher Schatz ist im Inneren verborgen. Wir Menschen verstecken unser inneres Gold unbewußt unter einer Kruste. Um unser Gold zu entdecken, müssen wir nur den Mut haben, die äußere Schale abzuschlagen, Stück für Stück.“

Glauben Sie, dass der goldene Buddha, nachdem die Mönche ihn aus der Schale befreit hatten, ärgerlich gesagt hat: »Ich haßte diese schreckliche Schale?« Oder glauben Sie, dass der Buddha die Schale, die ihn davor bewahrt hat, von seinem Stammplatz entführt zu werden, gesegnet hat? 

Ihre äußere Schale ist das Ich, das zur Welt gekehrt ist. Es versteckt die Charakterzüge, aus denen Ihr Schatten besteht. Unser Schatten ist so gut verkleidet, dass wir der Welt oft ein Gesicht zeigen, das das genaue Gegenteil von dem ist, was wir wirklich fühlen. 

Manche Menschen verbergen unter einer harten Schicht ihre Feinfühligkeit oder mit einer humorvollen Maske ihre Traurigkeit. Leute, die alles besser wissen, verstecken dahinter in der Regel ihr Gefühl, dumm zu sein; jene, die Arroganz ausstrahlen, müssen ihre Unsicherheit erst noch entdecken. Die Coolen verstecken das »arme Würstchen« und die ewig Lächelnden ihren Zorn. Wir müssen durch unsere sozialen Masken hindurchschauen, um unser authentisches Selbst zu finden. Wir sind Meister der Verkleidung, die andere an der Nase herumführen, aber auch uns selbst. Vor allem aber den Lügen, die wir uns selbst auftischen, müssen wir auf die Schliche kommen. Wenn wir nicht zufrieden, glücklich und gesund sind und unsere Träume verwirklichen, dann wissen wir, dass solche Lügen uns den Weg verstellen. Wir erkennen daran, dass unser Schatten aktiv ist.

Was wir brauchen, ist eine Veränderung der Wahrnehmung. Sie müssen erkennen, dass diese äußere Schale Sie geschützt hat, anstatt nur darauf zu starren, dass sie Sie von der Verwirklichung Ihrer Träume abgehalten hat. Ihre äußere Schale hat die Aufgabe, Ihren spirituellen Prozeß zu leiten. Indem Sie jedes Ereignis, jede Emotion und jede Erfahrung erforschen, die Sie dazu geführt haben, diese Schale zu schaffen, werden sie nach Hause zurückgeführt, um Ihr ganzes Wesen zu umfangen. 

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Episode 11: Ein Arbeitstool für die Arbeit mit dem Inneren Kind

Das Innere Kind Modell hilft uns einen liebevolleren Blick auf uns und unsere Verhaltensweisen zu lenken und gleichzeitig auch zu fühlen aus welcher Motivation heraus wir Dinge tun und denken.

Wenn Du lernen möchtest Intuitiver zu Leben, hilft es oft mit einfachen Denkmodellen zu starten und den Blick auf den Umgang mit unserem Körper und unserem Wesen zu beleuchten.

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Episode 10: Ein Arbeitstool für die Inneren Antreiber

Manchmal müssen wir nicht nur die Intuition suchen, sondern auch die Zwänge und den Wunsch nach ständiger Kontrolle los werden. das ist oft gar nicht so einfach. Die Inneren Antreiber stammen aus der Transaktionsanalyse und sind ein tolles Tool um für sich heraus zu finden, wie „kontrolliert“ man selbst lebt und ob es in einem normalen oder schon schädigenden Bereich liegt. 

Du kannst Dir hier auch den Test herunterladen. 

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Episode 9: Gibt es eigentlich Zuckersucht?

 

Was ist das ?
Gibt es das überhaupt?
Was könnte es noch sein?
Wie soll ich damit umgehen, wenn ich denke dass ich zuckersüchtig bin?
Wie kommt jemand darauf, dass er zuckersüchtig ist?Bsp: Toffifee ich kann nicht eins . ich kann nur bis die Packung leer ist.

Wenn es mir schlecht geht, muss ich Zucker essen, wenn ich meine Tage hab, wenn ich Schmerzen hab, wenn ich traurig bin.

Ist das eine Zuckersucht oder eine Gewohnheit oder eine Bewältigungsstrategie?

Kann ich die verändern?

Was macht Zucker stofflich im Körper: Zucker erhöht den Blutzucker – sorgt für Insulinausstoß, der Zucker sinkt schnell, wir kommen in den Unterzucker, wenn wir nicht nach einer bestimmten zeit wieder essen. Das was der Körper dann will ist möglichst wieder Zucker, damit der BZ schnell wieder steigt.

Der Point of no return – wenn ich nicht aufhören kann – kommt oft aus dem ignorierten körperlichen Hunger – der Körper wird fordernder, dann steht da die Rettung vor Augen und bevor ich mich versehe ist der Packungsinhalt in meinem Magen.

Ist das Sucht?
Stell Dir vor Du gehst tauchen und hälst lange die Luft an, ist es dann Sucht, wenn Du wieder nach oben tauchst und wie verrückt versuchst die Lungen wieder mit Sauerstoff zu füllen – ich denke nicht.

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Episode 8: Wie hilft Yoga, wenn Du Intuitiv Essen lernen willst?

Yoga kann so viel für unsere Intuition tun und die Gesellschaft macht so viel dagegen. Guck mal was alles auf Dich und Deinen Körper, Deine Gedanken einwirkt und wie Du wieder davon loslassen kannst.

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Episode 7: Kritik und Missverständnisse beim Intuitiven Essen

So viele Menschen verstehen nicht wie Intuitives Essen gehen kann, weil sie sich schwer von dem Gedanken lösen können, dass Essen ganz anders gehen kann als Diät zu machen. 

Intuitives Essen bedarf der Selbstliebe und einen guten Kontakt zum Körper. Also wirklich einzufühlen, was der Körper braucht, es zu respektieren und zu honorieren. 

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Episode 6 Worauf kommt es beim Intuitiven Essen an?

Es gibt so viele Therapeuten und Coaches die sich mit Intuitivem Essen auseinander setzen, aber worauf kommt es eigentlich an. Was ist überhaupt Intuition beim Essen?

Was muss ich alles beachten, wenn ich zu meiner Intuition zurück möchte? Das aller erste was mir im Weg zu meiner Intuition steht ist mein Wunsch Gewicht abzunehmen, denn wenn das mein Ziel ist – und der Körper sich nur in die eine aber nicht in die andere Richtung verändern darf, ist es als würde etwas nicht „da sein“ dürfen. Es ist wie eine darunter liegendes Verbot, ein Geheimnis, etwas über das nicht gesprochen werden darf. 

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Episode 5: Nie wieder Diäten- wie man die Diätmentalität ablegt

99 % aller Diäten scheitern, trotzdem ist es für viele Menschen immer noch überlebenswichtig sich mit dem Thema Gewicht, Essen, Sport und dem Abnehmen zu beschäftigen. Warum? Weil sie nichts anderes kennen. Aber es gibt Alternativen. 

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Episode 4 : Die Psychologie des Essens

Ein Podcast zum Thema Abnehmen, falsche Schönheitsideale, Body Positivity, Anti-Diäten und die Psychologie des Abnehmens.

Dass Diäten nicht funktionieren ist vielen Menschen schon klar, aber wie verändert man seine innere Einstellung um entweder nicht mehr im Übermaß zu futtern oder sich endlich mit dem eigenen Körper anzufreunden wie er ist? 

Abnehmen ist ein komplexes Thema, das kaum einen Bereich des Lebens nicht beeinflusst, wenn man mit dem Gewicht kämpft. 

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